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Echter Odermennig

(Agrimonia eupatoria)

VI — IX Home Gebüsche, Feldgehölze, Waldsäume
30 — 100 cm indigen LC
Synonyme: Agrimonia elata, Agrimonia officinarum. Hemikryptophyt, coll-mont. Die Laubblätter sind unterseits graufilzig. Die gelben Kronblätter sind meist nicht ausgerandet. Die verkehrt-kegelförmige Scheinfrucht ist fast bis zum Grund deutlich gefurcht. Zur Fruchtreife entwickelt der Fruchtbecher widerhakige Stacheln, die der Verbreitung dienen (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). In den meisten Teilen Istriens kommt sie zerstreut vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Alte Heilpflanze, deren unterseits graufilzige Blätter verwendet werden, vor allem als Wundkraut und bei Leberleiden.
 
13.07.2020 Traun
 
Habitus
 
 
Blüten
 
 
Blattausschnitt
 
 
Stängel
Aufnahmen: 31.07.2009 Učka
 
Agrimonia eupatoria
 
 
Agrimonia eupatoria
 
 
verblüht
 
 
Agrimonia eupatoria
 
 
Agrimonia eupatoria
 
 
Blattunterseite

Aufnahmen: 10.08.2006 Prillerau, Ach

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1428. A. Eupatoria L. (Gemeiner O. — Adermennig. — Steinwurz. Leberklette.)
Wurzel lang, ästig. Stengel 1 — 2' hoch, aufrecht oder aufsteigend, kantig, sammt den Blattstielen zottig, einfach oder im Blüthenstande ästig. Blätter unterbrochen - fiederschnittig. Abschnitte elliptisch, grobgesägt, oberseits dunkelgrün, angedrücktbehaart, unterseits graugrün, wolligfilzig, kleinere mit grösseren Abschnitten abwechselnd, die grösseren nach oben an Grösse zunehmend. Nebenblätter halbherzförmig, eingeschnittengesägt, den Stengel umfassend. Blüthen in ruthenförmigen, oft bis 1' langen Aehren. Kronen klein, goldgelb, zartwohlriechend. Früchte 1 — 2 im hinabgebogenen, tief gefurchten, knöchern erhärteten, unter dem Saume mit schlanken, hakig gebogenen Dornen besetzten Kelche verborgen.
Juni — Aug.


An Strassen- und Ackerrändern, Dämmen, an Hohlwegen, auf trockenen Hügeln, Wiesen, unter Gebüsch, steinigen, kalkreichen Boden liebend. Häufig auf Alluvien der Donauniederungen, auf Traunalluvium in Schottergruben, an Landstrassenrändern, Eisenbahndämmen und Waldrändern die ganze Haide entlang u. s. in niedrigen und bergigen Gegenden aller Kreise gemein."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 188), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 26.05.2026

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